Der Früh­lingstyp

Der Früh­lingstyp

Die Frau, die man dem Früh­lingstyp zuordnet, hat, un­geachtet ihrer Größe und ihres Körpergewichts, etwas Zartes, Zerbrech­liches an sich. Ihre Haut ist es, die die­sen Eindruck erweckt:  Sie ist hell, fast blass und transparent, sie hat keinen bläulichen, sondern immer einen gelb­lichen bis zart goldenen Unterton. Manche Frühlingstypen haben einen fast elfenbeinfarbenen Teint, bei ande­ren wiederum ist die Haut von feinen Rötungen durchzogen.

Der nostalgi­sche Vergleich mit einem Pfirsich ist nicht falsch: Viele Frauen dieses Typs haben rosig-pfirsichfarben überhauchte Wangen (das Wangenrot hat niemals einen bläulich rosafarbenen Ton!). Viele leiden aber auch darunter, dass sie bei jeder Aufregung rote Flecken be­kommen. Einige Frühlingstypen haben Sommersprossen, die genau betrachtet nicht graubraun, sondern goldbraun sind. Trotz der empfindlich scheinen­den, zarten Haut werden Frauen dieses Typs meist schnell knackig braun.

Die meisten Frühlingstypen sind blond: flachsblond, strohblond, gold­blond, beigeblond und hell rotblond; die Nuancen reichen bis zu honigfarbe­nem Dunkelblond. Was sich andere Frauen in mühsamen, langen Sitzungen vom Friseur färben lassen, hat der Früh­lingstyp oft von Natur aus: helle gol­dene Strähnen im Haar oder von der Sonne zum Goldgelb ausgeblichene Spitzen.

Als Kinder waren die meisten Frühlingstypen blond. Auch wenn die Haare später stark nachgedunkelt sind, werden sie niemals aschig, sondern behalten ihren warmen goldenen Schimmer. Die Augenfarbe des Früh­lingstyps? Da ist die Palette groß : von Blau oder Blautürkis und Graugrün bis hin zu Goldbraun ist alles möglich. Sehr selten sind ganz dunkle und inten­siv grüne Augen.

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